Wasseraufbereitung mit Moringa in Rukaramu

Dieses Projekt ist abgeschlossen. Bitte hierfür nicht mehr spenden.

Projekt-Infos

Lage

Das Dorf Rukaramu (03° 18' 43'' S 029° 17' 27'' O) liegt in Sichtweite des internationalen Flughafens von Bujumbura in einer Tiefebene. Es besteht aus 150 Häusern, die von der Regierung gebaut wurden. In ihnen wohnt je eine Familie mit durchschnittlich sechs Familienmitgliedern. Zu jedem Haus gehört ein kleines Stück Land, das als Garten genutzt werden kann.

Karte von Rukaramu in Burundi

Bevölkerung

Die Familien sind Rückkehrer aus Tansania, die während des Bürgerkrieges in Burundi dort hin geflohen sind. Die Bevölkerung arbeitet als Tagelöhner auf dem benachbarten Reisfeld. Das durchschnittliche Tageseinkommen einer Familie beträgt etwa 3.000 Fbu (ca. 1,50 Euro). Manchmal gibt es auch keine Arbeit. Rukaramu hat etwa 800 Einwohner.

Was ist das Problem?

Eine Firma hat vor Jahren einen Brunnen gebohrt, der das Dorf mit sauberem Wasser versorgte. Seit einiger Zeit ist die Anlage defekt und wird von niemandem repariert. Seitdem trinkt die Bevölkerung das schmutzige, braune Wasser, das aus einem Fluss stammt und auch als Bewässerungswasser für das Reisfeld dient. Das Wasser wird selten abgekocht, da der Weg, um Feuerholz zu holen, sehr weit ist. Holzkohle ist sehr teuer und wird deswegen nur zum Kochen verwendet.

Unsere Hilfe

Das schmutzige Wasser, das in einem Bewässerungsgraben durch das Dorf fließt, lässt sich auf einfachem Weg reinigen.

Sehr vereinzelt wächst in Rukaramu der Moringabaum (Moringa oleifera), dessen Samen zur Wasserreinigung benutzt werden können. Beim Erstgespräch mit dem Dorfchef stellte sich heraus, dass die Bevölkerung nicht weiß, welches Potenzial dieser Baum besitzt.

Unser Programm:

  • Aufklärung der Bevölkerung über die Nutzungsmöglichkeiten des Moringabaums
  • Anpflanzung von je 4 Moringabäumen je Familie
  • Unterricht in der Dorfschule zum Thema Trinkwasser und Hygiene
  • Schulung der Dorfgemeinschaft zum Thema Trinkwasser und Hygiene
Unser lokaler Kooperationspartner

Während der ersten Projektphase (Ziehen und Verteilen der Pflanzen) arbeiten wir mit der lokalen und als gemeinnützig anerkannten Organisation Christian Community Development in Burundi (CCD Burundi) zusammen.

Die zweite Projektphase betreut Agrar-Ingenieur Kwizera Vital von anamed. Er ist Burundier und schult die Bevölkerung in Anbau, Pflege und Nutzen von Moringa oleifera. Er leitet die anamed Gruppe Burundi und hat in Mukike ein eigenes Zentrum dafür aufgebaut. Vital ist ein anerkannter Experte auf dem Gebiet der medizinischen Heilpflanzen in den Tropen.

Was kostet das Projekt?

Zur häuslichen Wasseraufbereitung benötigt eine Familie einen 20-Liter-Eimer mit Deckel und einen verschließbaren 250 ml Behälter.

Mit einer Spende von:

  • 1 Euro finanzieren Sie einen verschließbaren 250ml Kunststoffbehälter für eine Familie
  • 6 Euro finanzieren Sie einen 20-Liter-Eimer mit Deckel für eine Familie
  • 10 Euro finanzieren Sie 150 Moringa oleifera Samen

Projektkosten: 2.000 Euro