Heute, Am 12. Februar, ist Red Hand Day. Ein Aktionstag gegen den Einsatz von Kindersoldaten. Weltweit werden noch immer zehntausende Kinder gezwungen, zu kämpfen – oft unter Gewalt, Drohungen und ohne jede Perspektive.
Was hat das mit Wasserprojekten zu tun?
Mehr, als man auf den ersten Blick denkt. Wer über Kindersoldaten spricht, darf nicht nur über Waffen sprechen – sondern muss über Armut, Perspektivlosigkeit und Grundversorgung reden.
Wasser ist Schutz
In vielen Regionen, in denen Kindersoldaten rekrutiert werden, fehlt es an allem:
- sauberes Trinkwasser
- Bildung
- Ernährung
- Einkommen für Familien
Wenn Wasser fehlt, geraten Familien in extreme Not. Kinder müssen Wasser holen statt zur Schule zu gehen. Ohne Bildung haben Kinder keine Chance einen Beruf, ein Handwerk zu erlenen. Ihre Zukunftsaussichten sind nicht gut. Als Kindersoldat bekommen sie etwas Geld, wenn sie nicht sogar dazu gezwungen werden. Genau dort haben bewaffnete Gruppen leichtes Spiel. Im Ukraine-Krieg setzt Putin afrikanische Rekruten als Kanonenfutter an der Front ein.
Unsere Arbeit setzt früher an
Die Projekte von Institute Water for Africa schaffen:
- Zugang zu sauberem Wasser
- Landwirtschaft und Ernährungssicherheit
- Einkommensmöglichkeiten vor Ort
Das bedeutet ganz konkret:
Kinder bleiben in ihren Familien.
Sie gehen zur Schule.
Sie müssen nicht kämpfen, um zu überleben.
Red Hand Day heißt auch: Verantwortung übernehmen
Der Red Hand Day erinnert daran, dass Kinder ein Recht auf eine Zukunft haben – nicht auf ein Gewehr.
Unsere Wasser- und Bewässerungsprojekte sind kein direkter Kampf gegen Kindersoldaten, aber sie sind Teil der Lösung.
Denn Frieden beginnt dort, wo Grundbedürfnisse gesichert sind.
